Tage im Carmel de la paix
Vom 22.03.2009 bis zum 29.03 2009 fand die diesjährige Fahrt der Gemeinde St. Katharina in das Karmeliterkloster in Frankreich statt. „Bete und Arbeite“, dieser bekannte Leitsatz war das Motto der geistlichen Tage. Geleitet wurde diese Fahrt von Markus Aporta, Gemeindereferent von St. Katharina und Hildegard Sickinger, geistliche Mentorin an der katholischen Fachhochschule in Mainz.
Die „Karmelitische Spiritualität“ ist sehr stark vom Schweigen und von der Stille geprägt. Dies wird besonders durch das stille Gebet der Ordensgemeinschaft deutlich, zu dem die 28 Schwestern ihre Gäste einladen. Zwei Stunden pro Tag verbringen die Schwestern im stillen Gebet. „Bei Gott verweilen, wie bei einem guten Freund“, so beschrieb Schwester Gabriele das stille Beten. Auch die Mahlzeiten wurden schweigend eingenommen.
Nach einer Eingewöhnungsphase, könnten sich die 12 Teilnehmer gut auf die ungewohnte Stille und auf das Angebot der Schwestern einlassen. Jeden Morgen gab es einen Morgenimpuls, der Gedanken von Edith Stein beinhaltete. Diese Einblicke in das Leben der Heiligen Edith Stein beinhalteten einen Leitgedanke für den Tag.
Am Nachmittag wurde mit den Schwestern gearbeitet. Der Tag endete mit einer Befindlichkeitsrunde der Gruppe und dem Nachtgebet der Gemeinschaft. Neben der Stille, der Arbeit und dem Gebet des Klosters, besuchte die Gruppe die Klosteranlage in Cluny und nahm an einem Abendgebet der Brüder von Taize teil.
Die Stille lädt Menschen ein, das eigene Leben und die Beziehung zu Gott zu betrachten und zu reflektieren. Sie öffnet so die Tür zu intensiven Selbsterfahrungen. Dies wurde am Ende der Tage in der letzten Befindlichkeitsrunde deutlich. Alle Teilnehmer schilderten auf ihre Weise, dass sie diese Tage als Bereicherung erfahren haben.
Sich Zeit nehmen für Gott...
Die Gruppe besucht Taize
Die Gruppe beim Morgenimpuls
Die Gruppe beim Morgenimpuls
Die Schwestern des Klosters beim Gebet
Die Klosteranlage in Cluny