Die Sakramente
Die Sakramente sind ein Geschenk Gottes an die Menschen. Jedes ein ganz eigenes. Sie machen dem Gläubigen die bedingungslose Liebe Gottes durch Zeichen und in Zeichen leibhaftig sichtbar und wirklich erfahrbar. Sie zeigen: Gott will das Heil der Menschen. Jeden Menschen will er zu einem Leben in Fülle führen. Er verbindet sich wirklich und wirksam mit dem Leben eines Menschen. Auf immer begleitet er ihn. So dienen die Sakramente dem Heil des Menschen und wirken es. Allerdings kann nur, wer daran glaubt und sich Gott öffnet, diese wohltuende und heilende Zuwendung erleben.
Sakramente sind wie Brunnen. Gott hat sie in der Kirche angelegt. Er verleiht ihnen Kraft durch Christus im Heiligen Geist. Das Wasser der bedingungslosen Liebe Gottes ist zwar wie Grundwasser allüberall da. Mancherorts tritt es als Quelle an die Oberfläche. Der Mensch kann ohne große Mühe daraus trinken und sich in ihm erfrischen. Wo solche Quellen nicht gefunden werden, wo der Weg zu ihnen zu weit erscheint, kann sich der Mensch an die Brunnen halten, die an den entscheidenden Orten in der Landschaft seines Lebens angelegt sind. Wer aus ihnen Wasser erhalten will, ist eingeladen, zu kommen und sich des Brunnens zu bedienen.
Die Sakramente werden an existentiell wichtigen Punkten des Lebens gefeiert Geburt, Erwachsen – werden, Gemeinschaft (er-)leben, Streit/Versöhnung, Krankheit/Heilung, Verantwortung für und mit einem Partner bzw. einer Partnerin, Anwesenheit Gott in der Welt. Sie lassen erleben: Gerade an diesen für das Leben so wichtigen Stationen und Gegebenheiten kann sich der Mensch auf die unterstützende Anwesenheit Gottes verlassen.
Die römisch-katholische Kirche kennt sieben Sakramente. Diese sieben Sakramente sind: Taufe, Firmung, Eucharistie, Versöhnung (Buße), Ehe, Krankensalbung und (Priester-) Weihe.
Sankt Katharina Bad Soden am Taunus