Sankt Martin

 

St. Martin wird dieses Jahr besonders!

 

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in Ihrem Wohnort durch die Straßen und in einem Fenster erstrahlt ein kleines Licht. Genauso ist es auf der Straßenseite gegenüber und ein paar Häuser weiter auch.

 

Nicht ohne Grund. Kinder haben Lichtertüten bemalt – eines für sich und eines haben sie verschenkt, sozusagen mit jemandem geteilt. Vielleicht der Oma und dem Opa weitegegeben oder dem Nachbarn oder der Freundin aus dem Kindergarten oder aus der Schule.

 

Das kleine Licht soll uns an den Heiligen Martin erinnern, dessen Fest wir am 11. November begehen.

 

Wir kennen es, dass Kinder und Familien in der Kirche zusammenkommen, von Martin hören und dann Martin auf seinem Pferd durch die Straßen folgen, um bei einem Feuer stehen zu bleiben, wo wir Martinswecken miteinander teilen.

 

Wie jedes Jahr hören die Kinder in den Kindertagesstätten auch jetzt bald wieder vom Heiligen Martin, spielen gemeinsam die Begegnung mit dem Bettler und entzünden ihre selbstgebastelten Laternen. In den Grundschulen im Religionsunterricht wird Martin dieses Jahr besonders zum Thema gemacht. In den Familien können Erwachsene und Kinder gemeinsam erzählen, was sie über St. Martin wissen. Ich bin mir sicher, den Kindern fällt vieles ein.

 

Das Teilen wird 2020 dadurch in den Mittelpunkt gestellt, dass die Kinder die genannten Lichtertüten erhalten, die sie mit anderen teilen dürfen.

 

Ein gemeinsamer Spendenzweck lässt uns die Kinder in der Welt nicht vergessen und ein Hashtag (#stmartin2020) verbindet uns über die Fensteraktion hinaus in den sozialen Netzwerken.

 

Diese Aktion ist bistumsweit groß angelegt und soll ein verbindendes und tragendes Element für Kinder und Familien in allen Gemeinden in der Woche um St. Martin sein (zwischen dem 8.11. und dem 15.11.; um 18.00 Uhr werden die Lichter erleuchtet).

 

Kinder unserer Kindertagesstätten erhalten über Ihre Einrichtungen die Lichtertüten, viele Religionsklassen der Grundschulen im Pastoralen Raum sind dabei.

 

Familien die wir über diesen Weg nicht erreichen, sind herzlich eingeladen ab dem 6. November in unseren Kirchen am Schriftenstand vorbeizuschauen und sich dort eine Aktionstüte abzuholen.

 

Macht mit!

 

Und dann spaziert durch die Straßen. Wie viele Fenster sind erleuchtet?

 

Wie viele haben aneinander gedacht und mit anderen geteilt?

 

Klaudia Feldes

 

Gemeindereferentin