Wie kommt ein Mensch, der keine Noten lesen kann, in einen Chor?

Von selbst wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, aber vor Jahren hat mich die damalige Leiterin des Singkreises angesprochen, weil ich im Kindergottesdienst so schön (laut) gesungen habe. Das ist nämlich die wichtigste Voraussetzung: Freude am Singen.

Und so treffen wir uns ungefähr alle zwei Wochen, üben ein wenig Atemtechnik und viele Neue Geistliche Lieder. Da wir uns als Teil der Gemeinde verstehen, ist das kein Selbstzweck: Wir wollen den Gemeindegesang unterstützen und haben daher auch das „Blaue Buch“ und das "Junge Gotteslob" im Repertoire. Manchmal packt uns aber der künstlerische Ehrgeiz, und wir singen bei unseren Auftritten im Gottesdienst auch ein oder zwei anspruchsvollere Lieder. Davon profitiert (hoffentlich) nicht nur die Gemeinde, sondern jeder Sänger selbst – denn Singen befreit. Sie werden es merken, wenn Sie mitmachen.

Unsere vierzehntägigen Treffen finden donnerstags in der Unterkirche

statt. Interessenten können sich an Birgit Paltzow wenden

(06196 – 64 14 99). Nur Mut: Jeder ist willkommen!