Grußwort zum 21.04.2018

Liebe Gemeinden im Pastoralen Raum Main-Taunus-Ost,

 

die Tage zwischen Ostern und Pfingsten sind geprägt vom Bild der Jünger Jesu, die sich in Jerusalem in dem Obergemach versammelten, wo sie gemeinsam mit Jesus zuletzt beim Abendmahl zusammen waren. In den Texten der heiligen Schrift wird uns davon berichtet, wie die Freunde von Jesus zusammen mit den Frauen und vor allem mit Maria und den Brüdern von Jesus, so die Apostelgeschichte, zusammen waren und um den Beistand Gottes, den Heiligen Geist gebetet haben.

 

Die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten ist also eine Zeit des Betens um den Heiligen Geist. In vielen Gemeinden, so auch bei uns im Pastoralen Raum Main-Taunus-Ost gibt es um das Pfingstfest ökumenische Gebetszeiten, in denen wir in geschwisterlicher Verbundenheit gemeinsam um Gottes guten Geist bitten.

 

Die Geschehnisse in Jerusalem sind also keine vergangene, abgeschlossene Geschichte, noch immer brauchen wir den Heiligen Geist, in dem Jesus Christus uns nahe ist und leitet.

 

Ich möchte uns allen die Begleitung den Heiligen Geistes für unsere Wege wünschen. Dies bringt das nachfolgende Gebet auf besondere Weise zum Ausdruck. Vielleicht können wir es in dieser Zeit bis Pfingsten immer wieder für einander beten. 

 

Wir bitten dich Vater,

Steh uns bei auf dem Weg zur Einheit,

die Jesus Christus,

unser Bruder und Herr, für uns

erbetet hat.

 

Lass uns die Augen aufgehen

füreinander,

damit wir sehen,

einer den anderen erkennen,

was dem Bruder der Schwester Not tut.

 

Gib uns Mut und Phantasie,

damit wir wagen,

unsere Talente zu erkennen und zu

entwickeln;

zu werden, wie du jede und jeden von

uns geplant hast.

 

Mach uns hellhörig,

dass wir deine Stimme in der Stimme

des anderen

Erkennen und unterscheiden;

im vieltönenden Lärm unserer Tage dein Wort

hören.

 

 

 

 

Ihr Joachim Kahle, Gemeindereferent