Grußwort zum 10.02.2018

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinden!

 

Humorvolle Menschen sind etwas sehr Wertvolles. Ihnen gelingt es immer wieder, die Mitmenschen zum Schmunzeln oder Lachen zu bringen. Und jene seelischen Purzelbäume, die durch humorvolle Worte oder Situationen ausgelöst werden, haben wir doch sehr notwendig! Humor kann aber auch eine Lebenseinstellung sein. Der humorvolle Mensch nimmt die Welt leichter, er erkennt die Lächerlichkeit vieler Probleme, über die sich andere maßlos ärgern.

 

Wer sich aber allzu wichtig nimmt und meint, er sei unersetzbar, der wird finster in die Welt blicken. Ihm ist das Lachen des Clowns, der über seine eigenen Schuhe stolpert, unverständlich. Mit den Augen eines Clowns jedenfalls sieht vieles ganz anders aus als wir zu sehen gewohnt sind.

 

Die Freude der närrischen Tage soll uns also beschwingter hineinführen in die österliche Bußzeit. „Fasching und Fasten – das eine geht nicht ohne das andere“. Nur so können wir diese wertvolle Zeit vor Ostern als eine geistlich motivierte Zeit des Fastens erfahren. Lassen Sie uns in diesem Sinne die österliche Bußzeit beginnen. Vielleicht mit den Augen eines Clowns?

 

Magdalena Lappas, Gemeindereferentin