Ja zur geschlechtergerechten Kirche

 

Frauen, worauf wartet Ihr? - Unter diesem Titel startet in diesen Tagen eine Unterschriftenaktion der kfd – Katholische Frauen Deutschlands. An den Schriftenständen unserer Kirchen liegen entsprechende Faltblätter aus. Darin heißt es: Immer wieder haben wir die Rolle von uns Frauen in der Kirche diskutiert und immer wieder haben wir uns vertrösten lassen. … Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Führungsaufgaben übernehmen können und mit ihren Berufungen ernst genommen werden. Die Unterschriftenaktion dauert bis zum Jahresende 2019.

 

Kfd- Unterschriftenaktion - Ja zur geschlechter-gerechten Kirche! Die Eschborner Gruppe der kfd (Katholische Frauen Deutschland) legt in der bundesweiten Aktionswoche am Sonntag, 29.9. eine Unterschriftenaktion aus, die alle, die dieses Anliegen mittragen, unterschreiben können. Die Unterschriften gehen an die Deutsche Bischofkonferenz. Hier der Wortlaut:

 

"Macht Euch stark für eine geschlechtergerechte Kirche" – unter diesem Titel steht unsere Aktionswoche 2019. Dass die Charismen und die Spiritualität von Frauen wertgeschätzt und ihre Berufungen ernst genommen werden, dafür setzen wir uns ein. Die Kirche der Zukunft wird von Frauen und Männern gleichberechtigt geleitet werden müssen.

 

Die kfd Deutschland startet diese Unterschriftenaktion an die Deutsche Bischofskonferenz mit folgendem Wortlaut:

 

„Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Führungsaufgaben übernehmen können und mit ihren Berufungen ernst genommen werden. Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Zugang zu allen Diensten und Ämtern haben und endlich zu 50 % an allen Entscheidungen beteiligt sind.

 

- Wir glauben, dass eine Kirche, die in der heutigen Zeit zu wichtigen Fragen und Themen gehört werden und glaubwürdig sein will, Geschlechtergerechtigkeit vorleben muss

- Frauen, wie sie sind und was sie zu einem guten Leben brauchen, selbst definieren

- Frauen vermehrt in Leitungspositionen gehören

- eine hierarchisch strukturierte Kirche nur glaubwürdig bleibt, wenn die Menschen darin einen wertschätzenden Umgang miteinander pflegen – unabhängig von Funktion, Rang oder Aufgabe

- die katholische Kirche Diakoninnen und Priesterinnen ebenso braucht wie Bischöfinnen, Kardinälinnen und Päpstinnen, die endlich ihre Berufung leben und Charismen (ihre gottgegebenen Talente) einbringen dürfen

- die katholische Kirche mehr Ökumene braucht. Viele christliche Kirchen schätzen seit Jahren die spirituellen Kompetenzen von Frauen und nehmen ihre Berufungen ernst.

 

Für die kfd Christ-König: Ria Stillger